Die Texterin

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Die Texterin ist dafür verantwortlich, dass werbende Worte oder Beschreibungen in Textform veröffentlicht werden können.

Das Werkzeug der Texterin ist also ihre Sprache.

Auftraggeber der Texterin sind Agenturen, Privatpersonen oder Unternehmen.
Wichtigste Voraussetzungen sind Sprachgefühl und Kreativität in der Wortwahl.


Die Aufgaben einer Texterin

TexterinDie Aufgaben einer Texterin sind sehr vielseitig.

Es wird bei Weitem nicht nur verlangt, einen Text nach vorgegebenen Stichworten zu erstellen.

Nicht selten sollen Tabellen und Grafiken mit eingebracht werden oder die Texterin muss eigenständig Projekte entwickeln und betreuen.

In erster Linie geht es natürlich um die sprachliche Umsetzung der Aufträge, die von Unternehmen oder Agenturen erteilt werden.

Die Texte, die eine Texterin erstellt, können in sämtlichen Medien erscheinen.

Die Aufträge sind also nicht nur für das Erscheinen im Internet oder in einer Fachzeitschrift gedacht.

Außerdem sind unterschiedliche Arten von Texten zu erstellen.

Bevor der eigentliche Schreibprozess startet, muss sich eine Texterin mit Unternehmen und Produkten sowie ihrer Zielgruppe auseinandersetzen. Es muss ihr bekannt sein, an welche Gruppen sich der Text richten soll, damit die Worte entsprechend gewählt werden können.

Hierfür ist oft eine umfangreiche Recherche notwendig.

Diese findet mithilfe von Büchern, Fachartikeln in Zeitschriften oder natürlich unter Einbeziehung des Internets statt. 

Die Hauptaufgabe einer Texterin besteht natürlich im Erstellen der Texte.

Jedoch besteht der Arbeitsalltag auch aus anderen Tätigkeiten. So muss eine Texterin sich um das eigene Marketing als Freiberuflerin kümmern, denn schließlich nutzt es ihr nichts, wenn sie gute Arbeit liefert, wenn sie aber keine Kunden bekommt.

Ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten müssen sich herumsprechen und bekannt gemacht werden.

Außerdem beschäftigt sie sich mit der Entwicklung von Konzepten und der Umsetzung umfangreicher Projekte.

Nicht zuletzt finden Teambesprechungen und Meetings mit Kunden statt.
Außerdem werden regelmäßig Weiterbildungen auf dem Programm stehen, damit die eigene schreiberische Fähigkeit der Texterin stetig weiterentwickelt wird.

Übrigens ist es mit der ersten Erstellung der Texte meist nicht getan.
In vielen Fällen haben die Kunden Änderungswünsche, die eingearbeitet werden müssen.

Was wird getextet?

Eine Texterin arbeitet nicht nur für verschiedene Medien, sondern erstellt auch Texte unterschiedlicher Art.

Gerade das Internet bietet hier ein breites Betätigungsfeld und fordert diverse Texte.

Es werden SEO-Texte, Produktbeschreibungen, Shoptexte, Blogtexte für Firmen und Unternehmen benötigt.

Nicht selten übernimmt die Texterin dabei die Aufgaben von einem Werbetexter.
Sie verfasst Slogans oder Headlines.

Sie recherchiert über Kunden und Zielgruppen und präsentiert ihre Entwürfe dem Kunden.

Werbliche Aspekte müssen hier immer berücksichtigt werden.
In Zusammenarbeit mit der Grafikabteilung können Texterinnen umfangreiche Konzepte entwickeln.

Natürlich besteht ein großer Anteil der Arbeit darin, Fließtext verschiedenen Inhalts zu formulieren.

Es werden Texte für Zeitungen und Zeitschriften verfasst, Anzeigentexte oder Slogans für Plakate.

Auch Broschüren oder Prospekte werden getextet.

Selbst Radio- oder TV-Spots müssen mit einem kurzen Text versehen werden.

Häufig beauftragen Unternehmen Texter damit, Mailings zu erstellen.

In jüngster Zeit übernehmen auch immer mehr Texterinnen das Schreiben von Pressemitteilungen.

Sie sind in der Öffentlichkeitsarbeit der Unternehmen damit ebenso tätig, wie im Bereich der Journalistik und Redaktion von Zeitschriften.

Außerdem übernehmen Texterinnen das Schreiben der Einträge bei Facebook oder Twitter.

Insofern hat der Bereich der Social-Medi-Texte eine enorme Bedeutung für Texterinnen erhalten.


Fähigkeiten und Voraussetzungen einer Texterin

Die wichtigsten Voraussetzungen für die Tätigkeit als Texterin sind Kreativität und Sprachgefühl.

Natürlich muss eine Texterin die deutsche Sprache sicher beherrschen, mit all ihren Regeln und Ausdrucksformen.

Sprachliche Bilder sollten in ihrer Verwendung der Texterin nicht fremd sein.

Auch der Einsatz sprachlicher Mittel wird häufig gefordert, gerade in Texten, die werblich gestaltet sind.

Sicherlich wird auch die professionelle Texterin hin und wieder vor der Frage stehen, wie ein Wort richtig geschrieben wird.

Dann ist es wichtig, ein entsprechendes Rechtschreibtool zu verwenden.
Die Texte müssen sprachlich und inhaltlich richtig sein.

Häufig wird dies zwar durch einen Lektor oder Lektorin vor Veröffentlichung des Textes noch einmal überprüft, jedoch sollte die Texterin alles daran setzen, dass Korrekturen nicht notwendig werden.

Dies ist nicht zuletzt aus dem Grund wichtig, weil Änderungen den Zeitaufwand pro Auftrag erhöhen und damit den Gewinn schmälern.

Die Texterin muss auch unter Druck gut und richtig arbeiten können.

Nicht selten drohen kurzfristige Abgabetermine.

Die Bereitschaft zu Wochenend- und Feiertagsarbeit sollte ebenfalls vorhanden sein.

Auch wenn sich die Tätigkeit sehr gut mit der Familie vereinbaren lässt, so muss diese doch oft genug zurückstehen, weil wichtige Abgabetermine drängen.

Schließlich hängt bei vielen Aufträgen ein ganzes Team dran.
Die Texterin arbeitet dem Schlussredakteur oder dem Übersetzer zu, der Lektor wartet auf Abgabe des Textes.

Mögliche Ausbildungswege einer Texterin

Es gibt in Deutschland keine feste Ausbildung zur Texterin.

Hier gilt:
Viele Wege führen nach Rom.

Allerdings sind einige Ausbildungsstätten speziell für Texter und Texterinnen zu finden.

Dort werden Theorie und Praxis vereint und die Ausbildung wird auf die wichtigsten Anforderungen im Berufsalltag ausgerichtet.

Sie dauert zwischen vier und zwölf Monaten. Neben der Voraussetzung, dass die Teilnehmer mindestens 18 Jahre alt sein müssen, muss auch ein Einstellungstest absolviert werden.

Private Schulen sind unter anderem die „Texterschmiede Hamburg“, das „Text-College München“ oder die „Miami Ad School Berlin“.

Beigebracht wird den Teilnehmern und Teilnehmerinnen hier, wie sie Ideen finden, wie sie am besten recherchieren und präsentieren, wie die verschiedenen Textarten gestaltet werden und was unter Dialogmarketing zu verstehen ist.


Wenn auch keine Studiengänge speziell für Texter und Texterinnen angeboten werden, so doch allgemein für Kommunikationsberufe.

Beispiele sind die Universität der Künste Berlin und die Hochschule der Medien Stuttgart.
Die Studiengänge schließen mit dem Bachelor bzw. Master ab.

Auch ein Fernstudium zum Texter ist möglich und vor allem für diejenigen interessant, die bereits einer festen Tätigkeit nachgehen.

Die Weiterbildung kann nebenberuflich erfolgen.

Das Institut für Lernsysteme, die Hamburger Akademie für Fernstudien, die Studiengemeinschaft Darmstadt oder die Fernakademie für Erwachsenenbildung sind Anlaufstellen für ein Fernstudium.

Hier werden unter anderem auch Rechtsfragen behandelt, was für eine Texterin nicht ganz unwichtig ist.

Schließlich wird sie in ihrem Arbeitsalltag nicht selten mit dem Urheberrecht konfrontiert.
Die Kurse dauern ca. 15 Monate, können bei Bedarf aber verlängert werden.

Wer sind die Kunden einer Texterin?

Kunden einer TexterinDie Auftraggeber der Texter und kommen aus verschiedenen Branchen.

In erster Linie sind es Werbeagenturen, Agenturen für Kommunikation und PR, Marketingabteilungen der Unternehmen oder verschiedene Organisationen und Institutionen. : Agenturen:

Fest angestellt sind hier kaum noch Texterinnen zu finden, die meisten arbeiten freiberuflich.

Texterinnen sind demzufolge in der Werbung tätig, in der Unternehmensberatung, im Bereich Public Relations oder arbeiten für Privatpersonen. Auch Online-Plattformen können zu Vermittlern werden.

Sie sind dann nicht direkt Auftraggeber, sondern vermitteln zwischen Kunden und Texterinnen.

Der Verdienst der Texterinnen kann ebenfalls nicht festgelegt werden und ist von Art und Umfang des Auftrags sowie vom jeweiligen Kunden abhängig.

Durchschnittlich verdienen die Texterinnen in Deutschland etwa 2500 € brutto, wenn sie fest eingestellt arbeiten. Freiberuflerinnen hingegen setzen ihr Honorar selbst fest.

Damit kann dieses deutlich darüber liegen. Abhängig ist die Höhe des Honorars auch von der Stellung in der Agentur.

Eine Einsteigerin wird logischerweise ein geringeres Gehalt gezahlt bekommen als eine erfahrene Texterin, die als Senior-Texterin ein höheres Einkommen erzielt.

Tipp:
Das Thema Honorare für Freiberufler behandeln wir intensiver in unserem Ratgeber.

Wie wirbt die Texterin?

eigene Website einer TexterinNatürlich muss eine Texterin Werbung für sich betreiben.

Wie sonst sollte sie an neue Kunden gelangen und unter potenziellen Auftraggebern bekannt werden?

Heutzutage wird eine freiberufliche Texterin in erster Linie im Internet für sich werben.

Sie lässt sich zum Beispiel in einschlägigen Branchenverzeichnissen eintragen, schaltet Werbeanzeigen in Form von Google Adwords oder lässt eine eigene Website erstellen.

Hier kann sie ihre Leistungen mit Referenztexten präsentieren und die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme bieten.

Auch Jobbörsen können eine geeignete Möglichkeit zum intensiven Marketing für die Texterin sein.

Selbst Messen können sich als hilfreich erweisen.

Wenn die Texterin dort unterwegs ist, sollte sie immer ein paar Visitenkarten dabeihaben.
Diese sollten allerdings nicht großzügig verteilt werden, sondern an ausgewählte potenzielle Kunden und Vermittlungsagenturen überreicht werden.


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