Das Lektorat


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Ein Lektorat überprüft das durch den Autor eingereichte Manuskript in Bezug auf Sprache und Inhalt.
Außerdem werden der Autor und sein Werk bis hin zur Veröffentlichung betreut. 

Lektoren sind heute nur noch selten fest in Verlagen angestellt, weitaus größer ist die Zahl derer, die freiberuflich arbeiten.

Sie sind nicht nur im Auftrag von Buchverlagen und Autoren tätig, sondern übernehmen auch Tätigkeiten bei Softwareverlegern, in Agenturen oder Webredaktionen. 
Erwartet wird ein abgeschlossenes Studium in einem einschlägigen Studienfach, auch wenn ein Quereinstieg natürlich möglich ist. 

Aufgaben im Lektorat

Lektorat
© Robert Kneschke - Fotolia.com
Freie Lektoren betreuen Autoren auf deren eigenen Wunsch bzw. auf Wunsch eines Verlags hin.

Sie bereiten Manuskripte auf, korrigieren Fehler und schlagen bestimmte Teile oder Passagen des Manuskripts zur Änderung vor.

Die Begleitung des Lektorats erfolgt bis hin zur Druckreife des Manuskripts.

Werden Lesereisen veranstaltet, übernehmen die Lektoren häufig auch deren Organisation und begleiten den Autor sogar auf seiner Reise.

Der Umfang der Tätigkeiten ist in der Regel Verhandlungssache und wird vertraglich zwischen Autor und Lektorat festgelegt. 

Freie Lektoren beurteilen die ihnen vorgelegten Manuskripte hinsichtlich der Qualität und des vorhandenen Marktpotenzials.
Soll das Manuskript in eine andere Sprache übersetzt werden, so wird die Übersetzungswürdigkeit des Textes bewertet. 

Teilweise führen freie Lektoren Honorarverhandlungen und sind damit das Bindeglied zwischen Autor und Verlag.

Darüber hinaus entwirft der Lektor Vermarktungsstrategien, kümmert sich um die Vermarktung des Werkes gegenüber dem Buchhandel und wirbt bei Rezensenten.
Auch PR-Artikel über das Werk werden verfasst. 

Arbeitsbedingungen und Arbeitsumgebung im Lektorat

Die Arbeitsumgebung des Lektors wechselt ständig.

Zum einen ist er im Büro tätig, erledigt hier die üblichen Aufgaben eines Freiberuflers und kümmert sich natürlich um die Manuskripte.

Zum anderen ist ein freier Lektor häufig unterwegs, in erster Linie im Rahmen der Autorenbetreuung auf Lesereisen.

Wird eine Kooperation mit anderen Freiberuflern nötig, kann der Arbeitsort sich auch den jeweils nötigen Umgebungen anpassen.
Teilweise muss der Lektor in Druckereien vorstellig werden, damit Absprachen hinsichtlich der Buchgestaltung vor Ort getroffen werden können.
 
Für Lektoren ist es wichtig, dass sie zu einem gewissen Maße resistent gegen Stress sind. Sie müssen in der Lage sein, sich auch schwierigen Arbeitsbedingungen anzupassen und leben nicht selten mit einem starken Termindruck. 

Häufig sind Lektoren auch auf Buchmessen unterwegs und kümmern sich um die Kontaktpflege sowie die Beobachtung der aktuell gefragten Literatur. 

Zugang zum Beruf des Lektors

Wer als Lektor tätig sein möchte, sollte über ein abgeschlossenes Studium zum Beispiel der Buchwissenschaft, der Germanistik, der Editionswissenschaft oder in der Verlagswirtschaft verfügen.

Quereinsteiger sind häufig als Wissenschaftslektoren tätig, sie redigieren Fachartikel und –bücher sowie andere wissenschaftliche Beiträge.

Für solch spezialisierte Tätigkeiten in Forschung und Wissenschaft wird in der Regel der Master als Abschluss erwartet, teilweise auch eine Promotion.

Für die Tätigkeit in Fachverlagen wird meist ein abgeschlossenes Studium verlangt, welches dem Publikationsspektrum des betreffenden Verlags entspricht. 


Zu bearbeitende Medien und Textsorten

Lektoren bearbeiten sämtliche Medien bzw. Beiträge für diese.

Zum einen arbeiten sie natürlich an der sprachlichen und inhaltlichen Richtigkeit von Buchmanuskripten.

Hier kommen belletristische Werke ebenso in Betracht wie Kinder- und Jugendliteratur, Ratgeber und Sachbücher.
Fachbücher sowie fremdsprachige Werke werden ebenfalls einem eingehenden Lektorat unterzogen. 

Natürlich arbeiten Lektoren auch für Zeitschriften- und Zeitungsverlage bzw. lektorieren im Auftrag der Journalisten oder Redakteure die entsprechenden Beiträge.
Forscher und Wissenschaftler, die eigene Fachartikel verfassen, geben diese nicht selten einem Wissenschaftslektor zur Kontrolle. 

Lektoren nehmen aber auch Korrekturen an neuen Softwares vor, arbeiten zum Beispiel an Lernsoftwares für Kinder, Rechtschreibsoftwares oder reiner Fachsoftware mit. 

In Webredaktionen und im Auftrag von Webdesignern korrigieren sie Websites oder einzelne Beiträge, die auf solchen erscheinen sollen. 


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