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Mikrokredit für Lektoren

Mittwoch, 20. April 2011 von admin

Wer sich als Lektor freiberuflich niederlassen will, hat sicherlich zu Beginn der Tätigkeit eine Menge Ausgaben, denen aber nur geringe Einnahmen gegenüber stehen.

Logisch, schließlich müssen die Honorare erst zu fließen beginnen. Dafür ist ein gewisses Maß an Eigenwerbung nötig, wenn nicht gerade schon die ausreichenden Kontakte vorhanden sind.
Diese Eigenwerbung will aber ebenso bezahlt werden, wie die nötige Geschäfts- und Büroausstattung, wie die Versicherungen und andere Verbindlichkeiten.

Was also tun?
Eine Lösung kann hier der so genannte Mikrokredit sein.
Dieser wird von speziellen Finanzierungsinstituten, von der EU sowie von der KfW Mittelstandsbank vergeben.

Die Konditionen unterscheiden sich je nach Anbieter, grob zusammengefasst lässt sich aber sagen, dass diese Art von Kredit bei jedem Anbieter durchaus als attraktiv zu bezeichnen ist.

Der Grund dafür ist der, dass hier nicht nach den üblichen Sicherheiten gefragt wird, es spielt also keine Rolle, ob Sie im letzten Jahr über ein regelmäßiges Einkommen in bestimmter Höhe verfügen konnten, wie das bei einem normalen Kredit für einen Freiberufler oder Selbstständigen nachgefragt wird.
Auch die Schufa wird nicht hinzugezogen, wenn die Bonität des Antragstellers beurteilt werden soll.

Der Mikrokredit hat einen höheren Zinssatz

Einen Nachteil hat der Mikrokredit aber auch für einen Freiberufler:
den Zinssatz. Dieser liegt zurzeit bei mehr als acht Prozent, was im Vergleich zu einem üblichen gewerblichen Kredit recht hoch erscheint. Dem gegenüber stehen aber die zahlreichen Vorteile.
Sie können mit dem Geld im Prinzip machen, was Sie wollen: Rechnungen bezahlen, das Gehalt für den ersten Mitarbeiter begleichen oder auch die nötigen Anschaffungen tätigen. Sie müssen über die Verwendung des Geldes keine Rechenschaft ablegen.

 

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